Südwestpfalz Corona-Jojo: Kaum gilt die Notbremse, rutscht die Pirmasenser Inzidenz unter 100

Mit Blick auf die Corona-Inzidenz ist die 100 ein wichtiger Schwellenwert. In Pirmasens wird er wieder unterschritten.
Mit Blick auf die Corona-Inzidenz ist die 100 ein wichtiger Schwellenwert. In Pirmasens wird er wieder unterschritten.

Bis Donnerstagmittag wurden dem Gesundheitsamt des Kreises Südwestpfalz sechs weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind Personen aus Pirmasens (2), Zweibrücken (1) und den Verbandsgemeinden Hauenstein (1), Pirmasens-Land (1) und Rodalben (1). Derzeit gelten im Zuständigkeitsbereich der Behörde, in dem rund 169.000 Menschen leben, 340 Personen als mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht 0,2 Prozent der Einwohner. Das Landesuntersuchungsamt meldet als Sieben-Tage-Rate, die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen hochgerechnet auf 100.000 Einwohner, für Pirmasens 92, für den Landkreis 54 und für Zweibrücken 82 an das Robert-Koch-Institut. Diese Zahlen veröffentlicht das RKI am folgenden Morgen. Sie bilden die Grundlage für die Maßnahmen der Bundesnotbremse. Diese greift, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von 100 überschritten wird. Dies war zuletzt in Pirmasens der Fall, deshalb gelten seit Christi Himmelfahrt wieder verschärfte Regeln und eine Ausgangssperre. Sie werden aufgehoben, wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 bleibt.

Am Mittwoch hatte das Gesundheitsamt 30 Neuinfektionen gemeldet.

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