Pirmasens Corona: Bundeswehr hilft in Südwestpfalz bei Kontaktnachverfolgung

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Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz erhält im Kampf gegen das Coronavirus Unterstützung von der Bundeswehr. Ab Mittwoch, 11. November, unterstützen sechs Soldaten des Artillerielehrbataillon 345 aus Idar-Oberstein die Behörde bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Patienten. Das Gesundheitsamt ist zuständig für die Städte Pirmasens und Zweibrücken sowie den Landkreis Südwestpfalz. Der südwestpfälzische Krisenstab hoffte eigentlich auf Unterstützung durch Sanitätspersonal. Die Bundeswehr sah sich dazu jedoch nicht in der Lage.

Landrätin Susanne Ganster (CDU) zeigte sich nun aber erfreut, dass das Militär das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen wird. In der Behörde verbessere sich dadurch die Lage in der aktuell angespannten Situation, Kontakte von positiv Getesteten möglichst eng nachzuverfolgen und entsprechende Maßnahmen wie Quarantäne und Tests zu veranlassen.

Mit der steigenden Anzahl der Fälle und terminierter Tests hatte der Landkreis Südwestpfalz einen Hilfeleistungsantrag beim Landeskommando Rheinland-Pfalz gestellt. Mit der Ausweitung der Testmöglichkeiten war primär beabsichtigt, die stark eingebundenen Ärzte zu entlasten.

Schon derzeit wird das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Patienten unterstützt: von Mitarbeitern verschiedener Abteilungen der Kreisverwaltung, vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, von eigens über das Robert Koch-Institut akquirierten Containment-Scouts sowie von Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltungen Pirmasens und Zweibrücken.

Die Soldaten haben sich laut Kreisverwaltung freiwillig für diese Aufgabe gemeldet. Sie sollen positiv getestete Personen über ihr Ergebnis informieren und Folgemaßnahmen wie eine Quarantäne im Auftrag des Gesundheitsamtes aussprechen oder Kontaktpersonen der Infizierten erfragen. Die sechs Soldaten sollen zunächst bis zum 4. Dezember bleiben.

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