Waldsee / Speyer / Schifferstadt Was hinter dem Geothermie-Projekt steckt

Geopfalz-Geschäftsführung: Geophysikerin Claire Weihermüller und Bergingenieur Jörg Uhde.
Geopfalz-Geschäftsführung: Geophysikerin Claire Weihermüller und Bergingenieur Jörg Uhde.

Im Nord-Osten von Waldsee soll ein Geothermie-Projekt verwirklicht werden. Es soll Fernwärme für Speyer und Schifferstadt, Waldsee und Otterstadt liefern. Das interkommunale Vorhaben der Stadtwerke Speyer und der Stadt Schifferstadt wird von der Projektgesellschaft Geopfalz vorangetrieben. Sie befindet sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand. Der Plan sieht vor, Erdwärme mit mindestens zwei und maximal vier Bohrungen aus bis zu 3500 Metern Tiefe zu gewinnen. Ziel des Geothermie-Projekts „Rhein-Pfalz“ ist, die mittels Thermalwasser an die Oberfläche transportierte Wärme in das Fernwärme-Netz der Stadt Speyer einzuspeisen. Damit soll die Wärmeversorgung unabhängig vom Großkraftwerk Mannheim (GKM) gemacht werden, da das GKM in den 2030er-Jahren aufgrund des bundesweiten Kohleausstiegs stillgelegt werden soll. Schifferstadt, Waldsee und Otterstadt sollen von dem Geothermie-Projekt ebenfalls profitieren, in dem dort mit dem zurückfließenden, kühleren Wasser ein neu zu bauendes Niedertemperatur-Fernwärmenetz versorgt wird.

Mehr zum aktuellen Stand des Vorhabens, zum Zeitplan und Reaktionen aus Waldsee finden Sie hier.

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