Germersheim Verteidigungsministerin besucht Südpfalz-Kaserne

Corona-Gruß für die Chefin: Kommandeur Peter Eckert mit der Verteidigungsministerin.
Corona-Gruß für die Chefin: Kommandeur Peter Eckert mit der Verteidigungsministerin.

Bei einem Truppenbesuch in der Germersheimer Südpfalz-Kaserne hat sich Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Freitag darüber informiert, wie die Luftwaffe die Grundausbildung ihrer Rekruten an die Corona-Bedingungen angepasst hat. Sechs Wochen der insgesamt drei Monate dauernden Einstiegsphase verbringen die frisch zur Truppe gestoßenen Soldaten derzeit im Homeoffice, wo sie am Bildschirm zum Beispiel die militärischen Vorschriften büffeln. So ist jeweils nur die Hälfte der Kameraden vor Ort, um etwa den praktischen Umgang mit den Waffen zu üben.

Lob von der Chefin

Kramp-Karrenbauer lobte die Ausbilder für ihr „sehr kluges, sehr überlegtes Konzept“. Nach Bundeswehr-Angaben hat es trotzdem einzelne Infektionsfälle gegeben, die Betroffenen hätten sich aber jeweils im privaten Umfeld angesteckt und das Virus nicht unter ihren Kameraden weiterverbreitet. Auch während des Besuches der Ministerin wurde auf den Seuchenschutz geachtet: Sie und die Soldaten trugen Masken, und Bataillonskommandeur Peter Eckert empfing sie ohne Handschlag: Nach dem militärischen Gruß mit an die Feldmütze gelegter Hand verpassten er und seine oberste Chefin sich einen sanften Ellenbogen-Knuff.

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