Pfalz-Ticker Unbekannte Drohnen über der Pfalz: Mittlere zweistellige Anzahl von Fällen

Über dem US-Stützpunkt wurden im Dezember mehrfach fremde Drohnen beobachtet.
Über dem US-Stützpunkt wurden im Dezember mehrfach fremde Drohnen beobachtet.

Nach den Flügen mutmaßlich russischer Drohnen über der US-Air Base Ramstein in der Westpfalz und dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen sehen Experten des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts (LKA) den Bund in der Pflicht, den Polizeien der Bundesländer bei der Anschaffung von Abwehrtechnik zu helfen. Innenminister Michael Ebling (SPD) habe deutlich gemacht, dass „zur effektiven Abwehr der zunehmenden Drohneneinsätze zur Ausspähung sicherheitsrelevanter Einrichtungen dringend moderne technische Lösungen erforderlich“ seien. LKA-Vizepräsident Frank Gautsche betont gegenüber der RHEINPFALZ: „Diese Aufgabe übersteigt die Möglichkeiten der Länderpolizeien deutlich, weshalb eine gezielte Unterstützung durch den Bund notwendig ist.“ Diese Forderung unterstützt auch die Drohnen- und Militärexpertin Ulrike Franke im Interview mit der RHEINPFALZ am SONNTAG. Das LKA hat erstmals auch eine Größenordnung zu den Flugbewegungen in den Wochen von Ende November bis Mitte Dezember genannt. Bekannt sei eine mittlere zweistellige Anzahl von Fällen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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