Panzer für Ukraine Staatssekretär Hitschler: Berlin sagt auch Munition zu

Südpfälzer SPD-Politiker Thomas Hitschler ist Staatssekretär im Verteidigungsministerium.
Südpfälzer SPD-Politiker Thomas Hitschler ist Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Die am Dienstag von der Bundesregierung bekanntgegebene Lieferung von 50 Luftabwehr-Panzern des Typs Gepard umfasst auch Munition und Ausbildung. Das hat Lambrechts Staatssekretär Thomas Hitschler am Samstag gegenüber der RHEINPFALZ am SONNTAG betont.

Der 39-jährige rheinland-pfälzische SPD-Politiker erläuterte, es gehe „nicht allein um das Waffensystem oder den Panzer, sondern auch um logistische und weitere Aspekte wie die Frage der Ausbildung“. Hitschler zufolge handelt es sich um ein Paket, „das die Industrie der Ukraine unterbreitet und entsprechend mit der Ukraine verhandelt“. Die Bundesregierung will den Deal, dessen erwartete Kosten noch nicht bekannt gegeben wurden, im Wege der Militärhilfe finanzieren.

Hitschler sagte der RHEINPFALZ am SONNTAG weiter: „Gerade was den Bereich der Munition betrifft, stehen wir mit unseren Bündnispartnern im Austausch.“ Lieferdatum und -ort unterlägen jedoch noch der Abstimmung zwischen dem Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann und der Ukraine.

Kommentar: Mehr als nur die Resterampe

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