Rheinland-Pfalz Rückkehr an die Schulen - besonders Busverkehr problematisch
Wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres an den rheinland-pfälzischen Schulen hat das Bildungsministerium trotz erster Quarantänefälle ein positives erstes Fazit gezogen. „Nach Rückmeldungen aus der Schullandschaft in Rheinland-Pfalz ist der Start von den Schulleitungen vor Ort sehr verantwortungsvoll und erfolgreich umgesetzt worden“, hieß es aus dem Ministerium. Der Philologenverband und der Landeselternbeirat beurteilten die Rückkehr an die Schulen indes kritischer. Vor allem der Schulbusverkehr bereitet Sorgen. In Rheinland-Pfalz waren bereits mehr als 100 Schüler wegen einzelner Corona-Fälle in Quarantäne geschickt worden.
„Durchwachsener Schulstart“
Als „durchwachsen“ bezeichnete Landeselternsprecher Reiner Schladweiler den Schulstart. Die Busse seien überfüllt, manchmal fehlten die Masken, an den Haltestellen stünden Schüler eng an eng. Auch der Philologenverband warnte vor Gedränge in Bussen, aber auch in den Schulen selbst. Zumindest weiterführende Schulen seien „Großveranstaltungen“, sagte Schwartz. „Da darf man sich nichts vormachen.“ Das Land hatte am Donnerstag angekündigt, Kreise und Kommunen bei der Bestellung zusätzlicher Fahrzeuge für den Schülerverkehr zu unterstützen.

