Gipfeltreffen Nato will Moskau und Peking die Stirn bieten
Bei ihrem ersten Gipfeltreffen mit US-Präsident Joe Biden haben die Nato-Staats- und Regierungschefs klar Position gegenüber Russland und China bezogen. Russland verstoße weiter gegen Werte und Prinzipien der Allianz sowie gegen internationale Verpflichtungen, heißt es in der Abschlusserklärung des Gipfels vom Montag. Auch China stelle durch sein Verhalten „eine systemische Herausforderung für die regelbasierte internationale Ordnung“ dar.
So baue Peking schnell sein Atomwaffenarsenal aus und kooperiere auch „militärisch mit Russland, unter anderem durch die Teilnahme an russischen Übungen im euro-atlantischen Raum.“ Zwei Tage vor dem ersten Treffen von US-Präsident Joe Bidens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Genf, unterstrichen die Nato-Staaten gleichwohl, die Allianz habe „nicht die Absicht, landgestützte Atomraketen in Europa zu stationieren“.