Berlin Nachfolge Kurt Becks bei der Friedrich-Ebert-Stiftung: Vorschlag im Dezember

Kurt Beck will nur noch bis Ende des Jahres 2020 die Ebert-Stiftung leiten.
Kurt Beck will nur noch bis Ende des Jahres 2020 die Ebert-Stiftung leiten.

Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, will selbst einen Vorschlag für seine Nachfolge an der Spitze der SPD-nahen Einrichtung machen. Das teilte der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident der RHEINPFALZ am Dienstag mit. Er wolle seinen Vorschlag am 14. Dezember machen. Zuvor hatte er erklärt, Ende des Jahres sei für ihn in dem Amt Schluss. Nach RHEINPFALZ-Informationen ist der frühere SPD-Chef und -Kanzlerkandidat Martin Schulz aussichtsreichster Kandidat. Weder Beck noch Schulz, der wegen seiner Zeit als Präsident des Europaparlaments als außenpolitisch versiert gilt, wollten sich auf Anfrage näher äußern. Die Ebert-Stiftung hat ihren Sitz in Bonn und beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter in Deutschland und rund 100 Vertretungen im Ausland.

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