Rheinland-Pfalz Ministerium warnt vor Maskengegnern auf Schulweg: Aktion ein Fake?

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Verwirrung um eine angebliche Aktion von Maskengegnern: Das rheinland-pfälzische und das nordrhein-westfälische Bildungsministerium haben die Schulen in den Bundesländern vor Aktionen am 9. November gewarnt. Es gebe Hinweise, dass die Initiative „Querdenken“ deutschlandweit an 1000 Schulen Aktionen gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung durchführen will, so das schreiben die Ministerien in Rundmails an alle Schulen. „Querdenken 711“ teilte am Donnerstagnachmittag mit, die angebliche Aktion sei nur ein Test gewesen – um die interne Kommunikation auf Lecks zu überprüfen.

„Querdenken 711“-Gründer Michael Ballweg schrieb in seiner Pressemitteilung am Donnerstag, es gebe keinen entsprechenden Plan für den 9. November. „Bei der Aktion handelt es sich um einen Test unserer Kommunikationsstrukturen. Wir werden immer wieder vor einer Unterwanderung gewarnt, der wir aktiv begegnen und mit Audits entgegenwirken.“ Der angebliche Plan war Mitte November erstmals in einer Kölner Zeitung thematisiert worden. Dort hieß es, dass dem Medium ein detaillierter Plan für die Aktion vorliege, dessen Absender Ballweg sei.

Ob die geplante Aktion tatsächlich nur ein Fake war, blieb zunächst unklar. Das Verhältnis der „Querdenken“-Aktivisten zu den Medien ist komplex. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz teilte in einer aktuellen Einschätzung mit: „Die ursprüngliche Intention der Proteste, gegen die von staatlicher Seite veranlassten Corona-Maßnahmen zu protestieren, gerät jetzt oftmals in den Hintergrund. Die Proteste werden vielmehr genutzt, um Regierungen und Medien selbst zum ’Protest- und Hassobjekt’ zu machen.“

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