Ukraine-Krieg Merkel: Putins Worte ernst nehmen

Angela Merkel am Dienstag bei einer Veranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung.
Angela Merkel am Dienstag bei einer Veranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung.

Bei einem seltenen Treffen der beiden lange Jahre verfeindeten CDU-Politiker in Berlin haben sich Altkanzlerin Angela Merkel und der amtierende CDU-Partei- und Fraktionschef Friedrich Merz zum Krieg in der Ukraine geäußert. Bei einer Veranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung am Dienstagabend mahnte Merkel, Wladimir Putins Worte ernst zu nehmen. Der russische Präsident hat wiederholt mit nuklearen Schlägen gedroht, sollte der Westen rote Linien überschreiten. Merkel sagte, Putins Worte nicht als Bluff abzutun, sei „kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausweis politischer Klugheit“. Friedrich Merz erklärte, durch Putins Krieg stehe das Europa auf dem Spiel, das der 2017 verstorbene Altkanzler Helmut Kohl „ganz maßgeblich mit aufgebaut hat“. Die „friedlichen, freiheitlichen und demokratischen Werte“ Europas seien „im Kern bedroht“, so Merz.

Mehr zum Thema lesen Sie hier

x