Interview Martin Schulz zur Krise der EU: „Wir brauchen mehr Europa“

Kein Land in Europa sei in der Lage, allein die vielfältigen Herausforderugnen in einer globalisierten Welt zu meistern, sagt Ma
Kein Land in Europa sei in der Lage, allein die vielfältigen Herausforderugnen in einer globalisierten Welt zu meistern, sagt Martin Schulz.

Der ehemalige Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, macht sich große Sorgen um den Zustand der Europäischen Union. Diese sei „in einer Art und Weise herausgefordert wie noch nie in ihrer Geschichte“, sagte Schulz der RHEINPFALZ. „Europa muss es wieder schaffen, den Menschen zu vermitteln: Einigkeit macht stärker als Abgrenzung“, sagte Schulz mit Blick auf jene erstarkenden Kräfte, die die EU ablehnen und eine stärkere Orientierung auf nationale Belange fordern. Um die Akzeptanz Europas bei den Bürgern wieder zu stärken, sollten die Aufgaben zwischen Europa, den Nationalstaaten, den Regionen und Kommunen klarer aufgeteilt werden, forderte Schulz, dem am Montagabend in Landau die Frank-Loeb-Gastprofessur 2024 verliehen wird.

Hier geht es zum aktuellen RHEINPFALZ-Interview mit Martin Schulz, dem ehemaligen Präsidenten des Europaparlaments und einstigen SPD-Vorsitzenden. Schulz wird am Montagabend in Landau ausgezeichnet.

x