Hilfsprojekt für Peru Lesetipp: Das Krankenhaus, das ein Land verändert

Ergotherapeutin Susi Rottler hilft einem Mädchen, das in der Orthopädie-Werkstatt eine Armprothese erhalten hat.
Ergotherapeutin Susi Rottler hilft einem Mädchen, das in der Orthopädie-Werkstatt eine Armprothese erhalten hat.

„Wir kommen wieder und bauen ein Krankenhaus“, haben sich die Johns als junge Rucksacktouristen in Perus Hochland vorgenommen. Gut 30 Jahre später zählen sie zu den größten Arbeitgebern der Region und haben Tausenden das Leben gerettet.

Ohne Fernsehen, dafür mit jeder Menge Abenteuergeschichten“, wie der heute 62-Jährige sagt, ist Klaus-Dieter John in einer Wiesbadener Bäckerfamilie aufgewachsen. Von einem Leben voller Gefahren und Exotik träumte er schon lange, als er mit 17 Jahren in der Schule seine spätere Ehefrau kennenlernte. Die wusste ebenfalls früh, wohin ihr Weg sie führen sollte: „Medizin studieren und dann in einem Land der Dritten Welt arbeiten.“ Irgendwie wollten sie beide „die Welt verändern“, erinnert sich John. In welch aufsehenerregender Weise dies gelingen würde, das war für das junge Paar nicht vorhersehbar.

2022 feiert das Krankenhaus Diospi Suyana in Curahuasi, auf mehr als 2600 Metern Höhe in den Anden, sein 15-jähriges Bestehen. Bis Ende des Jahres werden dort knapp 500.000 Menschen behandelt worden sein, schätzt John. „Die Menschen stehen Schlange den Berg runter“, schildert er den Alltag aus dem Andenhochland. Sie reisen mittlerweile aus allen Teilen Perus an.

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