BASF Karrierevorteil für Frauen?
Die Dominanz von Anzugträgern, wie es sie etwa in der BASF lange gab, ist in vielen Unternehmen vorbei. Die Wirtschaft will in ihren Belegschaften „Diversity“: Vielfalt von Lebensentwürfen und soziokulturellen Hintergründen. Die Erfahrung lehrt, dass solche Teams kreativer sind. Im Vorstand hat die BASF die eigenen Ziele hinsichtlich der Geschlechter-Quoten vorzeitig übererfüllt. Mit zwei weiblichen Mitgliedern – der Deutsch-Japanerin Saori Dubourg und der aus Grevenbroich stammenden Melanie Maas-Brunner – ist ein Drittel des sechsköpfigen Vorstands des Chemie-Branchenführers weiblich. Bis 2030, so die aktuelle, nachgeschärfte Zielsetzung des Unternehmens, sollen 30 Prozent der Führungskräfte des Unternehmens Frauen sein.
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