BASF Kanzlerin schaut bei BASF vorbei

Die BASF-Forscher Detlef Kratz, Dieter Flick und Frederik Scheiff (von links) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Die BASF-Forscher Detlef Kratz, Dieter Flick und Frederik Scheiff (von links) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Einen Besuch per Bildschirm stattete am Donnerstag Bundeskanzlerin Angela Merkel der BASF in Ludwigshafen ab. Einer Pyrolyse-Testanlage, in der klimaneutral aus Methan Wasserstoff und fester Kohlenstoff gewonnen werden, galt ihr Hauptinteresse. 1986 hatte sich die Kanzlerin für ihre Promotion in Physik unter anderem mit Pyrolysereaktionen beschäftigt. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte BASF-Testanlage, die vor wenigen Wochen in Betrieb ging, soll auch Erkenntnisse über den Einsatz neuer hochtemperaturbeständiger Materialien liefern.

Unternehmenschef Martin Brudermüller nutzte die Gelegenheit, um bei der Regierungschefin um gute Bedingungen für den klimaneutralen Umbau der Industrie zu werben: Es sei wichtig, dass die Politik den Rahmen jetzt so setze, dass energieintensive Unternehmen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit miteinander verbinden könnten. Die BASF will bis 2050 klimaneutral werden und braucht dafür große Mengen Ökostrom zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das Unternehmen investiert im laufenden Jahrzehnt mehrere Milliarden Euro in eigene Meeres-Windparks.

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