Landtagswahl Hochrechnungen: CDU in Sachsen-Anhalt deutlich vorn

Anhänger der CDU reagieren nach der Bekanntgabe der ersten Prognosen.
Anhänger der CDU reagieren nach der Bekanntgabe der ersten Prognosen.

[Aktualisiert 19 Uhr] Auch erste Hochrechnungen sehen die CDU in Sachsen-Anhalt als klare Siegerin der Landtagswahl mit großem Abstand zur AfD. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Reiner Haseloff kamen laut den Hochrechnungen von ARD und ZDF am Sonntag auf 35,2 bis 35,9 Prozent der Stimmen - ein Plus von fünf bis sechs Prozentpunkten im Vergleich zu 2016. Die AfD von Spitzenkandidat Oliver Kirchner erreichte 22,7 bis 23,3 Prozent und sackte damit leicht ab.

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Die Linke kam auf 10,9 bis 11,0 Prozent und verlor damit rund fünf Punkte. Die SPD büßte gut zwei Punkte auf 8,2 bis 8,3 Prozent ein. Die Grünen verbesserten sich leicht auf 6,1 bis 6,5 Prozent. Die FDP dürfte mit 6,4 bis 6,9 Prozent nach zehn Jahren den Wiedereinzug in den Magdeburger Landtag schaffen.

Für die CDU bedeutet das Ergebnis 33 Mandate, für die AfD 21 Sitze. Die Linke kommt auf zehn Mandate, die SPD auf sieben sowie Grüne und FDP jeweils auf sechs Sitze. Die regierende Koalition von CDU, SPD und Grünen hätte damit ebenso eine neue Mehrheit wie Dreierbündnisse der CDU mit einer der beiden Parteien und der FDP.

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In Sachsen-Anhalt regieren seit 2016 die CDU, die SPD und die Grünen zusammen als Deutschlands erste sogenannte Kenia-Koalition. Der CDU-Ministerpräsident Haseloff hatte im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit der AfD nach der Landtagswahl ausgeschlossen.

 

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