Ramstein / Deutschland Gehälter der Zivilbeschäftigten des US-Militärs: Bundesregierung springt ein

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Eingang zum US-Stützpunkt der Air Base in Ramstein: Zur Stunde läuft im Offiziersclub auf dem Gelände eine Personalversammlung für die deutschen Zivilbeschäftigten der US Air Force. In Sembach findet die Versammlung für die Bechäftigten bei der US Armee statt.

Wenige Stunden vor Personalversammlungen auf der Air Base in Ramstein und in Sembach hat der Bund am Mittwoch erklärt, die Gehälter der zivilen Angestellten zu zahlen.

Die Erleichterung bei den 11.000 Zivilangestellten der US-Streitkräfte in Deutschland dürfte groß sein. Am Mittwochmorgen verkündete das Bundesinnenministerium, dass der Staat für die wegen der US-Haushaltssperre gefährdeten Gehälter einspringt. „Der Bund wird eine außerplanmäßige Ausgabe auf den Weg bringen, um sicherzustellen, dass die Oktober-Gehälter rechtzeitig gezahlt werden. Die Rückzahlung erfolgt dann nach Zahlung der US-Seite“, teilte das Ministerium mit.

„In enger Abstimmung zwischen Bund und Land Rheinland-Pfalz werden dafür aktuell die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Dies ist auch ein Zeichen der Verbundenheit mit den in Deutschland stationierten US-Streitkräften und deren Zivilbeschäftigten“, hieß es von der Pressestelle. Am 1. Oktober begann in den Vereinigten Staaten ein sogenannter Shutdown, damit sind die meisten Zahlungen der amerikanischen Regierung an ihre Angestellten eingefroren. Die Angestellten und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatten befürchtet, dass die Löhne erstmals nicht ausgezahlt werden könnten.

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