Rheinland-Pfalz Busfahrer-Streik: Verdi schlägt Schlichtung vor

Seit dem 21. Juni streiken in Rheinland-Pfalz die Fahrer im privaten Busgewerbe unbefristet.
Seit dem 21. Juni streiken in Rheinland-Pfalz die Fahrer im privaten Busgewerbe unbefristet.

In den seit fast drei Wochen andauernden Streik der Fahrer im privaten Busgewerbe kommt Bewegung: Die Gewerkschaft Verdi schlägt vor, „in die Schlichtung zu gehen“, wie Gewerkschaftssekretär Marko Bärschneider am Mittwochabend informierte. Dafür hätten die Fahrer am Nachmittag „eine breite Zustimmung signalisiert“. Wenn die Arbeitgeberseite am Donnerstag diesem Vorschlag zustimme, könnte der Streik bereits am Freitag, spätestens am Montag ausgesetzt sein.

Verdi: Der Ball liegt jetzt beim Land

Eine Tarifeinigung und damit ein endgültiges Ende des Streiks stehe und falle mit einer Zusage der rheinland-pfälzischen Landesregierung, einen Beitrag zur Finanzierung des Abschlusses nach dem Vorbild von Hessen zu leisten, so Bärschneider weiter. Eine solche Zusage habe das Wirtschaftsministerium bereits im vergangenen Jahr signalisiert. Das seit der Neubildung der Landesregierung zuständige Umweltministerium habe aber erklärt, dass es möglicherweise noch bis übernächste Woche Zeit brauche, bis es konkrete Zahlen nennen könne. So lange wollten die Verdi-Mitglieder aber den Pendlern und Schülern den Streik nicht mehr zumuten. 

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