KAISERSLAUTERN Betriebsrat drängt auf konkrete Perspektive für Opel-Werk und Mitarbeiter
Der Betriebsratsvorsitzende von Opel in Kaiserslautern, Thorsten Zangerle, fordert das Management des Autobauers dazu auf, für das Werk rasch eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen.
Zwar gebe es den Opel-Zukunftsvertrag, der zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmern und IG Metall vereinbart wurde, und eine Vereinbarung speziell für das Komponentenwerk in der Westpfalz, doch eine genaue Planung, was ab wann in Kaiserslautern hergestellt werden soll, fehle dem Betriebsrat. Gleichzeitig laufe die Produktion von Dieselmotoren am Standort aus, so Zangerle. Die Millionenförderung der im Bau befindlichen Batteriezellfabrik auf einem früheren Teil des Opel-Geländes sei an den Erhalt des Komponentenwerks gekoppelt. Zangerle: „Es war von Anfang an vereinbart, dass es am Standort auch zukünftig Opel ,und’ ACC heißt, nicht ,statt’.“
1100 Menschen arbeiten bei Opel in Kaiserslautern
Nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden arbeiten derzeit etwa 1100 Menschen bei Opel in Kaiserslautern. Einige von ihnen unterstützten derzeit im Rahmen einer Entsendungsvereinbarung in Rüsselsheim in der Fertigung – was laut Zangerle in Kaiserslautern an manchen Positionen die Arbeitsbelastung erhöhe. Zangerle: „Noch identifizieren sich viele Kolleginnen und Kollegen mit Opel. Es wird Zeit für positive Signale.“