Ludwigshafen BASF SE zahlt 114 Millionen Euro Erfolgsbeteiligung für 2020 aus
Der Chemiekonzern BASF hat am Freitagmorgen in Ludwigshafen seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. „In einem herausfordernden Geschäftsjahr 2020 konnte BASF einen starken Schlussspurt hinlegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller. Die Anteilseigner sollen eine unveränderte Dividende von 3,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2020 erhalten.
Von den 114 Millionen Euro entfallen 51 Millionen Euro (Vorjahr: 101 Mio Euro) auf die rund 23.600 (Vorjahr: 23.900) Tarifmitarbeiter, das sind im Schnitt rund 2160 Euro (Vorjahr: 4226 Euro). 63 Millionen Euro (Vorjahr: 122 Mio Euro) erhalten die rund 8300 (unverändert) außertariflichen Mitarbeiter. Im Durchschnitt sind das 7590 Euro (Vorjahr: 14.700 Euro). Die Höhe der individuellen Erfolgsbeteiligung ist abhängig von der Leistungsbeurteilung. Die Auszahlung erfolgt im Mai.
Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung auf 61 Milliarden Euro bis 64 Milliarden Euro (2020: 59,1 Milliarden Euro). Für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen geht das Unternehmen von 4,1 Milliarden Euro und 5,0 Milliarden Euro (2020: 3,6 Milliarden Euro) aus. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen übertraf die Prognose des Unternehmens vom Oktober für das Gesamtjahr 2020 und lag deutlich über dem Analystenkonsens. Deshalb hat BASF bereits am 20. Januar 2021 vorläufige Zahlen vorab veröffentlicht.