Ludwigshafen BASF SE zahlt 114 Millionen Euro Erfolgsbeteiligung für 2020 aus

Die BASF geht für 2021 von einer Umsatzsteigerung und einem verbesserten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen aus.
Die BASF geht für 2021 von einer Umsatzsteigerung und einem verbesserten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen aus.

Der Chemiekonzern BASF hat am Freitagmorgen in Ludwigshafen seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. „In einem herausfordernden Geschäftsjahr 2020 konnte BASF einen starken Schlussspurt hinlegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller. Die Anteilseigner sollen eine unveränderte Dividende von 3,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2020 erhalten.

Auch werde es einen Bonus für die Beschäftigten geben – obwohl die dafür als Untergrenze angesetzte Kennziffer im Berichtsjahr unterschritten worden sei. Brudermüller: „Mit diesem Bonus wollen wir den großen Einsatz des BASF-Teams im Pandemiejahr 2020 würdigen, das für alle schwierig war.“ Weltweit werde das Unternehmen 360 Millionen Euro an Boni auszahlen. Auf die BASF SE, die für das Stammwerk Ludwigshafen steht, entfallen davon 114 Millionen Euro. 2019 waren es 223 Millionen Euro, die an rund 32.200 Mitarbeiter gingen, im Jahr davor 363 Millionen Euro verteilt auf 32.700 Beschäftigte.

Von den 114 Millionen Euro entfallen 51 Millionen Euro (Vorjahr: 101 Mio Euro) auf die rund 23.600 (Vorjahr: 23.900) Tarifmitarbeiter, das sind im Schnitt rund 2160 Euro (Vorjahr: 4226 Euro). 63 Millionen Euro (Vorjahr: 122 Mio Euro) erhalten die rund 8300 (unverändert) außertariflichen Mitarbeiter. Im Durchschnitt sind das 7590 Euro (Vorjahr: 14.700 Euro). Die Höhe der individuellen Erfolgsbeteiligung ist abhängig von der Leistungsbeurteilung. Die Auszahlung erfolgt im Mai.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung auf 61 Milliarden Euro bis 64 Milliarden Euro (2020: 59,1 Milliarden Euro). Für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen geht das Unternehmen von 4,1 Milliarden Euro und 5,0 Milliarden Euro (2020: 3,6 Milliarden Euro) aus. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen übertraf die Prognose des Unternehmens vom Oktober für das Gesamtjahr 2020 und lag deutlich über dem Analystenkonsens. Deshalb hat BASF bereits am 20. Januar 2021 vorläufige Zahlen vorab veröffentlicht.

Weniger Beschäftigte in Ludwigshafen

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