Ludwigshafen BASF: Hafen Nord zeitweise gesperrt

Der Landeshafen Nord in Ludwigshafen, den die BASF betreibt. Auf der anderen Rheinseite: der Sandhofer Altrhein.
Der Landeshafen Nord in Ludwigshafen, den die BASF betreibt. Auf der anderen Rheinseite: der Sandhofer Altrhein.

Die Wasserschutzpolizei hat am Montag die Einfahrt zum Landeshafen Nord in Ludwigshafen aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. Den Hafen betreibt die BASF. Nach Angaben des Chemiekonzerns war die Produktion im Stammwerk dadurch nicht beeinträchtigt. Zehn Schiffe wurden aber mit Verzögerung gelöscht.

Am Wochenende waren vor dem Hafen zwei Schiffe auf Grund gelaufen, weil sie überladen waren, kamen bald aber wieder frei. Die Hafenbetriebe Ludwigshafen haben deshalb am Montag den Untergrund der Einfahrt zum Landeshafen Nord vermessen. Laut Hafenchef Franz Josef Reindl wurden dabei keine Fehltiefen gefunden: Dennoch werde man für die kommenden zwei bis drei Tage ein Baggerschiff einsetzen und eine weitere Boje setzen, um genügend Abstand zu kleineren Kiesanlandungen sicherzustellen. Der Schiffsverkehr werde durch diese Arbeiten nicht beeinträchtigt.

Lesen Sie auch: Warum Biontech Mainz reich macht und die BASF Ludwigshafen nicht

Mehr zum Thema
x