Ludwigshafen BASF : 40.000 von weltweit 100.000 Mitarbeitern im Homeoffice

Stefan Beck ist für die Digitalisierung der Arbeitsplätze bei der BASF zuständig. Er arbeite derzeit im Homeoffice.
Stefan Beck ist für die Digitalisierung der Arbeitsplätze bei der BASF zuständig. Er arbeite derzeit im Homeoffice.

Derzeit arbeiten mehr als 40.000 der weltweit rund 100.000 BASF-Mitarbeiter von zuhause aus. Das sind knapp 35 Prozent der Belegschaft. Mit der Umstellung auf Homeoffice im großen Maßstab mussten die elektronischen Kapazitäten erheblich erweitert werden, was nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für deren Software- und Telekommunikationsdienstleister eine Herausforderung war und ist. Ein Beispiel sind die verschlüsselten VPN-Leitungen. Nutzten vor der Pandemie 6000 bis 9000 Mitarbeiter weltweit täglich diese Verbindungen, waren es Anfang April bereits gut 32.000. Die Anzahl der Video-Meetings schoss in die Höhe: Waren es im Dezember 2019 weltweit rund 110.000, kommunizierten die BASF-Mitarbeiter im März fast viermal so oft, rund 394.000 Mal, über dieses elektronische Hilfsmittel. In den vergangenen Wochen waren es im Schnitt 25.000 – pro Tag. Um die Experten der Informationstechnik von überflüssigen Anfragen zu entlasten, vor allem aber als Service für die BASF-Mitarbeiter, hat das Technikteam einen internen Liveticker eingerichtet, der ausschließlich über die aktuell vorliegenden Störungen informiert.

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