Coronavirus Auffrischungsimpfung mit Biontech-Vakzin: EMA gibt grünes Licht

Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer auf.
Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer auf.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Biontech-Impfstoff genehmigt. Eine Booster-Impfung mit dem Corona-Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag in Den Haag. Die dritte Impfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.

Einige Länder haben bereits damit begonnen, Auffrischungsimpfungen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen anzubieten. In Deutschland werden etwa Bewohner und Beschäftigte von Pflegeheimen sowie medizinisches Personal erneut geimpft. Befürworter einer Drittimpfung argumentieren, eine zusätzliche Impfdosis erhöhe den Schutz vor einer Infektion. Kritiker fordern dagegen, zuerst nicht gegen das Coronavirus geimpfte Menschen etwa in Entwicklungsländern zu immunisieren.

Mehr zum Thema

Geschafft: Diese Frau in Ghanas Hauptstadt Accra hat eine der raren Impfungen gegen Covid19 erhalten.
Afrika

RHEINPFALZ Plus Artikel
Covid-Vakzine: Leere Versprechungen

Neben den Unternehmen Biontech und Pfizer hat auch der US-Impfstoffhersteller Moderna eine Zulassung für eine Drittimpfung in der EU beantragt.

x