Trier Anklage gegen 51-Jährigen wegen Amokfahrt von Trier erhoben

Bei der Amokfahrt wurden fünf Menschen getötet und 24 Personen zum Teil schwer verletzt.
Bei der Amokfahrt wurden fünf Menschen getötet und 24 Personen zum Teil schwer verletzt.

Knapp fünf Monate nach der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone hat die Staatsanwaltschaft der Stadt Anklage wegen fünffachen Mordes gegen den 51-jährigen Tatverdächtigen erhoben.

Das Motiv sei weiterhin unklar. Die Ermittler gehen von einem persönlichen Hintergrund der Tat aus. Bislang habe der 51-Jährige keine nachvollziehbare Erklärung abgegeben. Er sei durch seine persönlichen Lebensumstände frustriert gewesen.

Laut vorläufiger Einschätzung eines psychiatrischen Sachverständigen leide der Mann an einer Psychose. In seinen Vernehmungen habe er realitätsfern anmutende Angaben über Geschehnisse gemacht, die ihm in seinem bisherigen Leben widerfahren sein sollen und durch die er sich von seiner Außenwelt benachteiligt sehe.

Vor diesem Hintergrund habe er eine angespannte Gefühlslage entwickelt, die Auslöser für die Tat gewesen sein soll. Hinweise für mögliche andere Tatmotive, etwa ideologischer oder politischer Art, hätten sich bei den Ermittlungen nicht ergeben.

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