Corona-Zahlen 88 Neuinfektionen in der Pfalz – 22 weitere Tote
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 350 neue Corona-Infektionen gemeldet. Aktuell sind 9357 Menschen (Stand 14.10 Uhr) mit Sars-CoV-2 infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit dem 2. November. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 32 auf 2762.
Seit Pandemiebeginn in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 haben sich im Bundesland nachweislich 96.053 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.
In der Pfalz gibt es am Montag gegenüber dem Vortag 88 neu gemeldete Infektionen. Damit erhöhte sich die Anzahl aller seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle auf 35.938. Die Anzahl der mit oder an Corona Verstorbenen erhöhte sich um 22 auf nun 1201. Aktuell infiziert sind laut Landesstatistik 3475 Pfälzer.
Die Corona-Zahlen für einzelne Pfälzer Kreise und kreisfreie Städte zeigt die folgende interaktive Grafik. Zum Abrufen der Informationen einfach auf das entsprechende Gebiet in der Karte klicken.
Sieben-Tage-Inzidenz
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen – lag in Rheinland-Pfalz bei 63,0 und damit unter dem Wert vom vergangenen Montag (81,4). Kurz vor Weihnachten gab es den Höchststand mit 170,4 am 21. Dezember.
Die höchste Inzidenz gibt es aktuell im Rhein-Hunsrück-Kreis mit 107,6. Danach folgen der Landkreis Kaiserslautern (100,0), der Kreis Bad Kreuznach (96,6) und die Stadt Worms (94,6). Elf der 24 Landkreise und 12 Städte sind unter der Inzidenz-Schwelle von 50. Darunter ist auch die Landeshauptstadt Mainz (43,5). Am niedrigsten ist die Inzidenz in Zweibrücken mit 14,6.
Die Entwicklung des Inzidenzwerts in Rheinland-Pfalz und in den einzelnen Pfälzer Kreisen zeigt folgende Grafik. Im aufklappbaren Menü können Sie verschiedene Städte und Kreise auswählen:
Die Inzidenzwerte der Pfälzer Kreise und Städte am TAG im Vergleich (interaktive Grafik):
Intensivregister
Innerhalb von 24 Stunden wurden 44 Covid-19-Patienten neu in eines der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser gebracht. 157 Covid-19-Patienten werden aktuell auf Intensivstationen behandelt - 80 von ihnen werden beatmet, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Montag hervorgeht.
Mehr als 200 000 Corona-Impfungen in Rheinland-Pfalz
Seit Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus vor rund sechs Wochen sind in Rheinland-Pfalz mehr als 200.000 Spritzen gesetzt worden. „Die Zahlen belegen, wie leistungsfähig und verlässlich unser dreigliedriges System mit Impfungen in den neu errichteten Impfzentren, über die mobilen Teams sowie in den Krankenhäusern ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Mainz.
Bis Sonntagabend sei genau 201.075 Mal ein Piks gesetzt worden, davon 146.797 Erstimpfungen. Mehr als jeder Dritte habe bereits die zweite Impfung (54.278). Damit liege Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich der Länder auch bei den Zweitimpfungen in der oberen Hälfte. „Bei den Erstimpfungen hat kein anderes Bundesland anteilig so vielen seiner Einwohner bereits einen ersten Corona-Schutz anbieten können.“
Quellen und Hinweise
Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).
Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet.
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