Coronavirus 58 neue Infektionen in der Pfalz – acht weitere Todesfälle

Die Inzidenz im Kreis Germersheim ist erneut angestiegen.
Die Inzidenz im Kreis Germersheim ist erneut angestiegen.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Montag 174 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich mit dem Vortag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 102.427 landesweit. 16 Menschen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Sonntag als verstorben gemeldet worden, das sind 3111 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 5624 an. 6361 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 93.692 Personen gelten als genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 58 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 37.816. Es wurden acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, damit sind 1363 Menschen seit Februar 2020 in der Pfalz als verstorben registriert. 34.673 Personen gelten als genesen.

Sieben-Tage-Inzidenz: 49,6

Die Anzahl der neuen Fälle über einen Zeitraum von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, die Sieben-Tage-Inzidenz, lag landesweit am Montag bei 49,6 (Vortag: 49,7) und liegt weiter knapp unter der vom Land definierten Alarmstufe rot. In zehn der 16 pfälzischen Gemeinden ist die Inzidenz höher als am Vortag, in den meisten Fällen war der Anstieg allerdings nur sehr gering. Anders im Kreis Germersheim: Hier ist die Inzidenz erneut sprunghaft angestiegen auf 117,8 (Vortag: 107). Die Kommunen mit den niedrigsten Werten in der Pfalz bleiben die Stadt Kaiserslautern (13), der Kreis Kusel (17,1) und die Stadt Landau (19,2).

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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