Coronavirus 52 Neuinfektionen und kein weiterer Todesfall

Der Kreis Germersheim weist erneut die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf.
Der Kreis Germersheim weist erneut die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) 155 am Samstag neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich mit dem Vortag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 104.016 landesweit. Ein Mensch ist laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Freitag als verstorben gemeldet worden, das sind 3161 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 5758 an. 6493 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 95.070 Personen gelten als genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 52 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 38.366. Es gab keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. 35.099 Personen gelten als gesundet.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz, der Anzahl der neuen Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, hält sich das Land insgesamt weiter unter 50: Sie liegt am Samstag bei 43,7 (Vortag: 47,4). Die höchste Inzidenz gab es weiter im Kreis Germersheim mit 118,6 (Vortag: 130,2). Danach folgte der Kreis Altenkirchen (100,9). Die niedrigsten Werte verzeichnen in der Pfalz der Kreis Kusel (10,0) und der Kreis Kaiserslautern (17,9).

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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