Corona-Zahlen 50 neue Corona-Infektionen in der Pfalz

In der Pfalz liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert am Dienstag nur noch in Zweibrücken über 50 (Alarmstufe Rot).
In der Pfalz liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert am Dienstag nur noch in Zweibrücken über 50 (Alarmstufe Rot).

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag 140 neue Corona-Infektionen registriert. Aktuell sind damit 3813 Menschen nachgewiesenermaßen infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Dienstagnachmittag mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 24,2 am Montag auf 22,2 Fälle pro 100.000 Einwohner. Vor einer Woche waren es noch 33,0. Seit Beginn der Pandemie sind 3769 Covid-19-Patienten in Rheinland-Pfalz gestorben, zehn mehr als am Montag.

50 der 140 Neuinfektionen stammen aus der Pfalz. Als aktuell infiziert gelten am Dienstag 1186 Pfälzer. Seit Pandemie-Beginn sind laut Landesstatistik 1633 Pfälzer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, das sind vier Personen mehr als am Vortag.

Niedrigste Inzidenz im Kreis Südwestpfalz

Die landesweit höchsten Inzidenzwerte meldet das LUA am Dienstag für Zweibrücken (79,0), Kreis Vulkaneifel (49,5) und Ludwigshafen (48,8); die niedrigsten für die Kreise Südwestpfalz (1,1), Bad Dürkheim (3,0) und die Stadt Pirmasens (5,0).

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Warum sind die Indizwerte so hoch?

Für die Bundesnotbremse sind die um 3 Uhr morgens veröffentlichten Inzidenzwert-Angaben des Robert-Koch-Instituts entscheidend. Diese entsprechen den Zahlen des LUA, jedoch mit einem Tag Verzögerung durch die Meldekette: Der heutige LUA-Inzidenzwert entspricht normalerweise dem morgigen RKI-Inzidenzwert.

 

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Hinweise

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Des Weiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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