Zweibrücken Warum sind die Indizwerte so hoch?
Die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen, die den Zweibrücker Inzidenzwert in den letzten Tagen deutlich anstiegen ließ, ist nicht auf einen einzelnen großen Herd zurückzuführen. Dies teilte der Pressesprecher des Landkreises Südwestpfalz, Thorsten Höh, auf Anfrage mit. Es gebe vielmehr „Inzidenzpunkte“, einzelne Familien, in denen eine Person erkrankt und weitere Personen, die schon in Quarantäne waren, ebenfalls erkrankten, führt Höh aus. Außerdem seien unter den neu Infizierten auch zwei Reiserückkehrer und vier Einzelpersonen. „Es gibt keinen Ausbruch in einem Altenheim oder eine Häufung in einer sonstigen größeren Einrichtung“, tritt Höh Spekulationen entgegen. Es komme nicht selten vor, dass eine Person in einer Familie erkranke und sich in der Folge weitere Familienmitglieder ansteckten, so Höhs Beobachtung. Diese seien in der Regel dann schon in Quarantäne gewesen. Überdies genügten ein paar wenige neue Fälle, um den Inzidenzwert schnell hochzutreiben: „Das sind immer nur Momentaufnahmen.“ Gleichwohl sei zu hoffen, dass die Zweibrücker Zahlen bald wieder nach unten gehen - und die äußerst niedrigen des Landkreises unten bleiben, so Höh. bsg