Coronavirus-Pandemie 271 neue Infektionen in der Pfalz gemeldet – 39 Menschen verstorben

Diese Einfärbung kann sich noch ändern, weil für Pirmasens und Zweibrücken keine Neuinfektionen vom Landesuntersuchungsamt gemel
Diese Einfärbung kann sich noch ändern, weil für Pirmasens und Zweibrücken keine Neuinfektionen vom Landesuntersuchungsamt gemeldet wurden.

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet von Sonntag auf Montag 271 neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der Pfalz. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 30361 Menschen nachweislich mit dem Virus angesteckt. 23246 Personen in der Pfalz gelten als wieder genesen. Landesweit ist die Anzahl der laborbestätigten Infektionen laut den LUA-Daten um 590 gestiegen, das macht 81.005 seit Beginn der Pandemie. 1838 Menschen sind in Rheinland-Pfalz im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben, 58 von Sonntag auf Montag, 63.326 Menschen gelten als genesen.

Die Anzahl der geimpften beziffert das Gesundheitsministerium auf RHEINPFALZ-Anfrage mit 29.994.

Bei der Sieben-Tages-Inzidenz, der Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt Ludwigshafen mit 230,5 über der 200-er Grenze und in Kaiserslautern mit 189,9 (mit US-Streitkräften) beziehungsweise 178 (ohne) in deren Nähe. Alle anderen Kreise und Städte bleiben in der Zone zwischen 100 und 200. Für Pirmasens und Zweibrücken ist dieser Wert noch unklar: Aus den beiden Städten wurden vom LUA am Montag keine Neuinfektionen gemeldet, was darauf hindeutet, dass die Zahl nicht korrekt ist. Landesweit an der Spitze liegt Worms, das eine Sieben-Tages-Inzidenz von 322 aufweist.

39 weitere Menschen wurden dem LUA seit Sonntag in der Pfalz als verstorben gemeldet. Die Differenz bei den Verstorbenen beläuft sich in der Stadt Ludwigshafen zwischen Sonntag und Montag auf 25. Aus dem Rhein-Pfalz-Kreis werden fünf Verstorbene gemeldet, aus dem Kreis Südwestpfalz drei. Jeweils eine verstorbene Person mehr als am Sonntag melden die Kreise Bad Dürkheim, Kusel, Kaiserslautern, Germersheim, der Donnersbergkreis und die Stadt Kaiserslautern. Damit sind in der Pfalz insgesamt 764 Menschen seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die meisten mitgeteilten Neuinfektionen in der Pfalz hat von Sonntag auf Montag, wie sich in der Sieben-Tages-Inzidenz schon andeutet, Ludwigshafen mit 72. Es folgt der Kreis Germersheim mit 46 und der Rhein-Pfalz-Kreis und der Kreis Kaiserslautern mit 31. Für die Stadt Kaiserslautern meldet das LUA 26 Neuinfektionen, für Speyer 13, für den Kreis Bad Dürkheim zwölf, für den Donnersbergkreis elf, für Frankenthal, den Kreis Kusel und Neustadt sechs, für den Kreis Südliche Weinstraße fünf, für Landau vier und für den Kreis Südwestpfalz zwei.

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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