Coronavirus 122 neue Infektionen in der Pfalz – 29 Verstorbene
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Mittwoch 390 neue Corona-Infektionen seit dem Vortag registriert, 96.737 seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, stieg um 26 auf 2824 (Stand 14.10 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) mitteilte. Aktuell sind demnach 8776 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das ist der niedrigste Stand seit dem 1. November vergangenen Jahres.
In der Pfalz meldete das LUA 122 neue Infektionen, das sind 36.135 seit Beginn der Pandemie. 29 Menschen wurden seit dem Vortag als verstorben gemeldet, das sind insgesamt 1230. Acht der Verstorbenen kommen laut den LUA-Daten aus dem Kreis Bad Dürkheim, sechs aus der Stadt Ludwigshafen, vier aus Speyer und drei aus dem Rhein-Pfalz-Kreis. Jeweils zwei Verstorbene melden die Kreise Germersheim und Südliche Weinstraße, jeweils einen die Kreise Kusel, Südwestpfalz und Kaiserslautern sowie der Kreis Kaiserslautern. 3306 Menschen sind rechnerisch laut den LUA-Daten aktuell in der Pfalz mit dem Coronavirus infiziert. 31.599 gelten als genesen.
Die neuen Infektionen nach Städten und Landkreisen:
Kreis Germersheim 19
Kreis Bad Dürkheim 10
Landau 11
Neustadt 11
Kusel 8
Ludwigshafen 8
Rhein-Pfalz-Kreis 8
Kreis Südliche Weinstraße 8
Kreis Südwestpfalz 8
Kaiserslautern 7
Kreis Kaiserslautern 6
Donnersbergkreis 5
Speyer 4
Zweibrücken meldete für Mittwoch keine Neuinfektionen.
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch in ganz Rheinland-Pfalz bei 55,2 und damit unter dem Wert der Vorwoche (70,3). Das ist der niedrigste Wert seit dem 22. Oktober.
In der Pfalz bleibt Zweibrücken weiter „weiß“, das heißt bei einer Inzidenz von 14,6 – mit weiter fallender Tendenz – ohne Einstufung nach dem Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz. Der Kreis Südwestpfalz, am Vortag noch gelb, rutscht mit 38 wieder in die Gefahrenstufe orange. Die meisten Städte und Landkreise zeigen allerdings eine fallende Inzidenz, der Höchstwert wird in der Pfalz mit 67,6 in Neustadt erreicht, gefolgt von Frankenthal mit 65,6.
Die aktuell höchste Inzidenz im Land gibt es in der Vulkaneifel (95,6). Danach folgen der Rhein-Hunsrück-Kreis (95,0) und der Kreis Bad Kreuznach (72,0). Inzwischen sind 15 der 36 Städte und Landkreise unter dem Schwellenwert von 50, darunter auch die Landeshauptstadt Mainz (41,2).
Innerhalb von 24 Stunden wurden 52 Covid-19-Patienten neu in eines der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser gebracht. Von 153 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 75 beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch hervorgeht.
Hinweise:
Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).
Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.
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