Coronavirus 112 neue Infektionen in der Pfalz – 25 Menschen gestorben

In immer weniger Kommunen gilt die Warnstufe rot.
In immer weniger Kommunen gilt die Warnstufe rot.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Freitag 380 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich mit dem Vortag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 97.496 landesweit. 27 Menschen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Mittwoch als verstorben gemeldet worden, das sind 2871 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 8326 an. 5900 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 86.299 Personen gelten als genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 112 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 36.339. Es werden außerdem 25 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Elf dieser Todesfälle wurden in der Stadt Ludwigshafen registriert. 1255 Menschen wurden damit seit Februar in der Pfalz als verstorben registriert. 32.053 Personen gelten als gesundet.

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Sieben-Tage-Inzidenz: 51

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 51, weniger als am Freitag vor einer Woche (65,5). Das bislang letzte Mal, dass die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 lag, war den Angaben zufolge am 21. Oktober mit einem Wert von 45,2. Am Freitag lag die Inzidenz in 19 Kommunen und damit in mehr als der Hälfte der insgesamt 36 Landkreise und kreisfreien Städte in dem Bundesland unter 50. Konkrete Auswirkungen hat das aber nicht. Das Unterschreiten der Marke gilt dennoch als wichtiger symbolischer Schritt bei der Beurteilung des weiteren Infektionsgeschehens. In der Pfalz liegen nur noch die Gemeinden Landau, der Kreis Bad Dürkheim, die Stadt Frankenthal und der Kreis Germersheim über dem Wert von 50. Die Stadt Zweibrücken weist mit 11,7 weiterhin die niedrigste Inzidenz auf.

Von 143 Patientinnen und Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 69 beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag hervorgeht. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurden nach Behördenangaben am Freitag wegen Ansteckungen mit der britischen Corona-Virusvariante zwei Kitas vorübergehend geschlossen.

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Zahlen-Schwankungen:

Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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