Neustadt Zur Sache: Planung 2018

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Der Ausschuss für Ortsmarketing, Tourismus und Fremdenverkehr hat sich erneut mit der Festzusammenlegung von „Leisböhler Weintagen“ und Maikerwe beschäftigt. Auch hier die einhellige Meinung: „Der Flair der Weintage muss erhalten bleiben“, ist sich das Gremium einig. Einer Einsparung von rund 5000 Euro pro Jahr aufgrund der Zusammenlegung, bedingt durch logistische Gründe wie einen einmaligen Auf- und Abbau, die gemeinsame Bühne und einmalige Beauftragung von Sicherheits- und Sanitätsdiensten, stehe allerdings die Unzufriedenheit der Beschicker mit dem Platz für die Weintage entgegen, sagt Jürgen Scheweiler-Würzburger (CDU): „Die Vereine konnten sich dort nicht entfalten, viele Besucher haben sich über Musik und Platzangebot beschwert.“ Gunther Metz, bei der Tourist-Info zuständig im Bereich Veranstaltungen, wies noch einmal darauf hin, dass auch im Wendehammer Leo-Loeb-Straße „strenge Vorschriften für Rettungswege und die Feuerwehrdurchfahrt“ gelten. Jürgen Wolff (FWG) argumentierte, dass am dritten Maiwochenende „das Wetter bereits besser“ sei und dass „das, was von den Leuten geliebt wird, das Weinfest ist“, was er aber in der getesteten Ausführung „momentan weniger als unattraktiv“ nannte. Marliese Nitsche (SPD) kritisierte, dass das Weinfest „am Anfang richtig schnuckelig“ gewesen sei, nun „nur noch aus Tischen und Bänken“ bestehe. Für weitere Beratungen im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss sowie im Gemeinderat empfiehlt der Ausschuss für Ortsmarketing, die Zusammenlegung 2018 vorerst beizubehalten und künftig das dritte Maiwochenende anzustreben. Für die Weintage werde wieder der Jahnplatz favorisiert, und für die Kerwe der Wendehammer und teilweise der Platz um das Rathaus, fasste der Erste Beigeordnete Tobias Meyer (CDU) zusammen. Auf Vorschlag von Jürgen Vogt (CDU) könnte sich bald ein Festausschuss gründen, wie er in Bad Dürkheim oder Deidesheim bereits existiere. Zudem will sich der Ausschuss im zweiten Halbjahr mit den konkreten Finanzen auseinandersetzen, sobald die Endabrechnung vorliege. Meyer will damit sein Wort halten, den Beschickern „frühe Planungssicherheit“ zu geben. Zudem sollen neue Anbieter angefragt werden, um das Angebot zu verjüngen und attraktiver zu gestalten, wie das Gremium einstimmig beschloss. In einer gemeinsamen Begehung machte sich der Ausschuss ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten für mögliche Fahrgeschäfte und eine denkbare Neuanordnung der Angebote.

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