Neustadt Zur Sache: Erweiterung Eichendorffschule in Planung

Auch im Grundschulbereich muss die Schullandschaft weiterentwickelt werden. Im Fokus steht insbesondere die Eichendorffschule, die durch ein neues Baugebiet auf dem ehemaligen Sulo-Gelände an ihre Kapazitätsgrenze kommen könnte. In den nächsten drei Jahren ist nach Angaben der Verwaltung jedoch nicht mit Engpässen zu rechnen. Danach könnte es schwieriger werden. Das Problem sei jedoch, dass die Stadt nicht auf Zuwachs bauen könne, erklärte Andreas Gröschel, Abteilungsleiter Schule und Sport. Die benötigten Landeszuschüsse könnten erst beantragt werden, „wenn die Schüler da sind“. Vorübergehend könne es sein, dass man sich, wie beispielsweise in Deidesheim, mit Containern behelfen müsse. Wichtig sei, dass die Planung stehe. „Wir tasten uns heran“, sagte Fachbereichsleiter Rolf Müller. Möglich sei ein Neubau oder die Erweiterung beziehungsweise Aufstockung eines bestehenden Gebäudes. In Haardt sei die Lage etwas anders, so Müller auf die Frage Friderike Graeberts (Grüne). Langfristig sei dort kein starkes Ansteigen der Schülerzahlen zu erwarten, da es keine Neubaugebiete gebe. Nichtsdestotrotz gehe es in der Schule recht eng zu. Ein Dachausbau sei aus Brandschutzgründen nicht möglich. Als Alternative wurde die „exklusive“ Nutzung des Gebäudes durch die Schule genannt – das Gebäude wird auch von Vereinen und der Ortsverwaltung genutzt. Lokalseite 2
