Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Zur Dr.-Welsch-Terrasse: Vom Namen der Veranstaltung hängt viel ab

Die Welsch-Terrassen werden noch bis Ende 2026 saniert.
Die Welsch-Terrassen werden noch bis Ende 2026 saniert.

Die Haardter wollen Teil der Landesgartenschau sein und haben doch auch Sorgen mit Blick auf ihren Ort. Das erklärt ihre Emotionen.

Eineinhalb Stunden lang hat der Haardter Ortsbeirat am Mittwochabend mit Verantwortlichen der Landesgartenschau-Gesellschaft über die Dr.-Welsch-Terrasse diskutiert. Die Gespräche waren intensiv und durchaus emotional. Klar wurde: Alle Ortsbeiräte freuen sich über die Millioneninvestition, mit der die Anlage aufgewertet und fit für die Zukunft gemacht wird. Aber ebenso klar wurde: Die Haardter sind traurig, dass sie wegen der mutmaßlichen Verschiebung der Landesgartenschau um ein Jahr wohl nicht Teil der Großveranstaltung sein können. Daher ringen sie um Lösungen. Für die Ideen für eine Mini-Gartenschau im Jahr 2027 als Einstimmung auf 2028 gibt es zwar durchaus Sympathien. Zugleich gibt es jedoch gravierende Sorgen. Deren Bandbreite zeigt die vorhandene Unsicherheit: Sie reichen von der Angst vor einem Verkehrschaos, weil zu viele kommen, bis dahin, dass die geschätzten Besucherzahlen als viel zu hoch angesehen werden – also gar nichts los sein wird.

Unterm Strich steht: Es muss noch viel miteinander gesprochen werden, um alle mitzunehmen und zu begeistern. Denn die angesprochenen Probleme sollten sich lösen lassen. Wichtig ist: Die Grundbegeisterung für die Welsch-Terrasse und ein Programm dort ist da. Und die LGS-Spitze hat ja signalisiert, dass sie beim offiziellen Namen noch mit dem Land verhandelt. Es bleibt also spannend. Die Haardter werden die Daumen drücken.

x