Neustadt Wie Neustadt beim Weihnachtsmarkt vor dem Virus schützen will
Als die Stadtverwaltung Neustadt entschied, in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zu ermöglichen, war alles noch anders. Jetzt aber abzusagen, sei vor allem mit Blick auf die Schausteller und Anbieter schwierig, sagt Oberbürgermeister Marc Weigel auf Anfrage.
Er geht davon aus, dass zumindest im Moment der Markt noch so geregelt werden könne, dass untragbare Risiken mit Blick auf die Infektionsgefahr ausgeschlossen seien. Zum einen wird auf jeden Fall ein Sicherheitsdienst vor Ort sein. Zum anderen wird das Treiben auch von oben überwacht, um einen besseren Überblick zu haben.
Mindestens 3G und Abstand
Dreh- und Angelpunkt sind aber laut Weigel mehrere Sicherheitsstufen. Zuallererst muss jeder Besucher einen 3G-Nachweis dabei haben und Abstand halten. Muss die Regelschraube angezogen werden, gilt eine Maskenpflicht und in den Höfen wird es keine Stehtische mehr geben. Die letzte Stufe umfasst Barrieren um Tische und Stühle der Gastronomen sowie eine 2G-Pflicht. Er hoffe, dass es sich regulieren werde, sagt der OB. Wenn ja, könnte es eine gemütliche Sache werden.
Allerdings weiß er auch, dass Konsequenzen gezogen werden müssen, wenn es nicht funktioniert. Und dass er zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Hand dafür ins Feuer legen kann, „dass der Weihnachtsmarkt unter allen Umständen stattfindet“.
Der Neustadter Weihnachtsmarkt der Kunigunde soll am 22. November mit dem Bereich Tradition auf dem Marktplatz starten. Jeweils freitags ab 15 Uhr kommt dann der Bereich Genuss dazu – dann öffnen die Höfe in der Vizedomei und im Rathaus.