Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Tollen Start hinlegen

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Die Innenstädte zu erhalten, wird nach Corona noch schwerer sein als zuvor. Dazu braucht es viel mehr Gemeinsamkeit.

Sie sind keine „Querdenker“, erkennen den Sinn der Corona-Maßnahmen, wollen aber zu Recht eine Perspektive und unbürokratische Entschädigung. So lässt sich die Kundgebung der Willkomm-Gemeinschaft auf den Punkt bringen. Eine gute Aktion, die Folgen haben muss. Die Politik vor Ort ist willig – die einen wollen auf Bundesebene helfen und vermitteln, die anderen einen guten Neustart unterstützen. Ideen gibt es auch schon, wie jene des Einzelhändlers Jochen Stahler. In der Hoffnung, dass die vom Lockdown Betroffenen noch genug Kraft haben, sollten sie jetzt genau daran arbeiten. Und die Neustadter sollten das mit barer Münze honorieren.

Einziges Manko der Veranstaltung: Sehr kurzfristig wurde eingeladen, unter anderem die CDU-Politiker Johannes Steiniger und Dirk Herber konnten nicht kommen. Indes aus guten Gründen: Der eine hatte Bundestags-Videositzung, der andere war zwar im Homeoffice, musste aber auch seine Kinder betreuen. Die Willkomm hat das gewusst, aber offenbar gern darauf verzichtet, es zu erwähnen.

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