Meinung
Rheinland-Pfalz-Tag: Klägliche Kommunikation im Vorfeld
Der Rheinland-Pfalz-Tag ist wegen der unzureichenden Kommunikation der Veranstalter eine Art Wundertüte: Entweder man wartete lange auf Information (etwa darüber, welche Musikkünstler das Publikum locken sollen) oder das, was man erfuhr, stellte sich im Nachgang als nicht verlässlich heraus. Das mussten alle, die am Montag in die Neustadter Innenstadt fahren wollten, schmerzlich feststellen. Zwar hatte die Stadt Sperrzonen und -zeiten von Auf- bis Abbau mitgeteilt – danach sollte es montags aber eigentlich nur schonend und punktuell losgehen. Umso verärgerter waren Autofahrer, die an Absperrungen strandeten oder sich umständliche Wege zum Ziel suchen mussten.
Umständlich ist auch die Erklärung zur Datenpanne auf den Durchfahrtsgenehmigungen. Die Stadt hätte gut daran getan, den Fehler unverhohlen zuzugeben, die Vorteile der sichtbaren Telefonnummer aufzeigen und dem Bürger dann die Wahl zu lassen.


