Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Polizei Haßloch: Wieso von einer starken Leitung alle profitieren

Jens Völlinger (von links), Andreas Sarter und Frank Hoffmann beim offiziellen Amtswechsel im Feuerwehrhaus in Deidesheim.
Jens Völlinger (von links), Andreas Sarter und Frank Hoffmann beim offiziellen Amtswechsel im Feuerwehrhaus in Deidesheim.

Wo Führung Haltung zeigt, gewinnt mehr als die Dienststelle.

Führungswechsel in Behörden folgen meist einer festgelegten Choreografie. Es wird begrüßt, gedankt, gewürdigt und gewünscht. Auch bei der Amtsübergabe im Feuerwehrhaus in Deidesheim war alles so, wie es einem solchen Anlass entspricht – würdevoll, geordnet und feierlich. Und doch war da mehr als Protokoll.

Zwischen den offiziellen Worten wurde etwas sichtbar, das bei der Polizei selten nach außen dringt. Ein Blick in das Innenleben einer Behörde, deren Arbeit oft gerade dann gelingt, wenn sie geräuschlos bleibt. Mit Frank Hoffmann verlässt nicht nur ein erfahrener Leiter die Polizeiinspektion Haßloch. Es geht einer, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Markus Sicius ein Arbeitsumfeld geprägt hat, in dem Menschen offenbar gern ihren Dienst tun und sich als Teil eines starken Teams begreifen. Einer, der nicht nur verwaltet, sondern gestaltet hat, verlässlich, zugewandt, mit Sinn für Verantwortung und Gespür für die Menschen hinter der Uniform.

Dass Hoffmanns Fortgang keinen Bruch bedeutet, wurde bei der Übergabe ebenfalls deutlich. Mit Jens Völlinger übernimmt kein Fremder, sondern ein Wegbegleiter und Freund. Und einer, der weiß, dass Führungsstärke nicht allein von Zuständigkeiten, Dienstplänen und Organigrammen lebt, sondern von Vertrauen, Teamgeist und einer Atmosphäre, in der Mitarbeitende sich gesehen fühlen.

Das ist eine gute Nachricht für die Mitarbeitenden der Polizeiinspektion. Und eine ebenso gute für die Menschen in Haßloch und der Verbandsgemeinde Deidesheim. Denn, wie Polizeipräsident Andreas Sarter in seiner Ansprache betonte, „wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, leistet seine Arbeit gut und gern“. Und wenn diese Arbeit die Sicherheit von rund 32.000 Menschen bedeutet, profitieren von einer starken Leitung und einem guten Arbeitsklima am Ende alle.

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