Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsbeirat wählt neuen stellvertretenden Ortsvorsteher in Lachen-Speyerdorf

Die Ortsvorsteherin lobt die Zusammenarbeit an der Ortsspitze.
Die Ortsvorsteherin lobt die Zusammenarbeit an der Ortsspitze.

Der neue Lachen-Speyerdorfer Ortsbeirat ist gerade mal ein gutes halbes Jahr im Amt, da waren schon eine Neuwahl und eine Nachverpflichtung erforderlich.

Im Juni 2024 wurde der Ortsbeirat Lachen-Speyerdorf neu gewählt. Im Juli fand die konstituierende Sitzung statt: mit Vereidigung der neuen Ortsvorsteherin Fabienne Gerau-Frisch (CDU) sowie Wahl ihrer beiden Stellvertreter Anastasia Kronauer (FWG) und Marc Urich (CDU). Damit schienen alle personellen Weichen bis zur Kommunalwahl 2029 gestellt. Daher machte ein Blick in die Tagesordnung der Januar-Sitzung des Ortsbeirats Lachen-Speyerdorf stutzig. Denn dort ging es am Dienstag auch um die Wahl eines stellvertretenden Ortsvorstehers.

„Wir mussten wählen, da Marc Urich aus privaten Gründen aus Neustadt weggezogen ist“, erklärt Gerau-Frisch. Sein Amt habe er deshalb aufgeben müssen, „denn im Ortsbeirat gilt Residenzpflicht“, so Gerau-Frisch. Und da Lachen-Speyerdorf mehr als 5000 Einwohner habe, seien zwei stellvertretende Ortsvorsteher verpflichtend. CDU-Fraktionssprecher Christian Gerau habe Jörg Fröhlich (CDU) als neuen zweiten stellvertretenden Ortsvorsteher vorgeschlagen. „13 Mitglieder des Ortsbeirats waren in der Sitzung am Dienstag anwesend. Fröhlich bekam 11 Ja-Stimmen, zudem gab es zwei Enthaltungen“, sagt Gerau-Frisch. Mit dem Ausscheiden Urichs sei zudem Katharina Bönisch (CDU) als neues Ortsbeiratsmitglied verpflichtet worden.

Gerau-Frisch unterstreicht die Bedeutung der stellvertretenden Ortsvorsteher. Diese seien nicht nur da, um sie zu vertreten, wenn sie verhindert sei: „Jeder bringt sich inhaltlich ein, Teamarbeit ist extrem wichtig.“ Kronauer habe hervorragende Kenntnisse bei der Organisation von Events und Fröhlich könne sich als Architekt in vielen Fragen zu Projekten gut einbringen.

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