Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Landesgartenschau 2026: Landesregierung gibt länger Zeit für Bewerbung

Der höchste Punkt der Altdeponie Haidmühle könnte ein Gartenschau-Aussichtspunkt werden.
Der höchste Punkt der Altdeponie Haidmühle könnte ein Gartenschau-Aussichtspunkt werden.

Die Bewerbungsfrist für die Landesgartenschau 2026 ist um ein Jahr auf den 15. Oktober 2021 verschoben worden. Das hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am Mittwoch bekanntgegeben.

Neustadt ist eine von bisher vier möglichen Bewerberinnen – neben den Städten Mainz, Speyer und Bendorf. Oberbürgermeister Marc Weigel (FWG) war bereits am Mittwoch von Wirtschaftsstaatssekretär Andy Becht über die neue Frist informiert worden, wie er auf Anfrage sagte. Die Entscheidung, wer gewinnt, wird im Lauf des Jahres 2022 fallen.

Vor allem Mainz hatte im Vorfeld darauf gedrängt, dass die Frist verlängert wird. Der Startschuss war im Oktober 2019 gefallen, wenige Monate später setzte die Corona-Krise ein. Wegen der verbotenen oder eingeschränkten sozialen Kontakte wurden auch Bürgerbeteiligungen unmöglich, wie das Wirtschaftsministerium unter anderem anführt.

Nicht im Elfenbeinturm

Eine Planung im Elfenbeinturm hatte Baudezernent Bernhard Adams (parteilos) ausgeschlossen. Trotzdem sah er Neustadt auch für den Fall für die Bewerbung gerüstet, dass die Frist wie geplant im Oktober 2020 geendet wäre.

Der Konzeptentwurf für eine Landesgartenschau umfasst im Osten von Neustadt in etwa die Flächen zwischen B38, Branchweilerhofstraße und Martin-Luther-Straße. Schwerpunkt wäre stadtnahe Naherholung, kombiniert mit alternativen Verkehrsformen.

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