VG Maikammer Jugendscout: CDU plädiert für Minijob-Stelle

Der Jugendscout sollen Jugendliche unter anderem an Schulen aufsuchen.
Der Jugendscout sollen Jugendliche unter anderem an Schulen aufsuchen.

Der Vorschlag der CDU, auf Verbandsgemeindeebene einen Jugendscout zu installieren, ist von den anderen Fraktionen im VG-Rat verhalten aufgenommen worden.

Nach Vorstellung der Christdemokraten soll der Jugendscout Jugendliche an Schulen, in Vereinen oder im Jugendzentrum aufsuchen, um sie beispielsweise auf bestehende Gesprächsangebote aufmerksam zu machen, sie über Veranstaltungen zu informieren oder in anderen Fragen zu unterstützen. Dies solle im Einklang mit der Jugendpflegerin geschehen. Keineswegs sollten Parallelstrukturen aufgebaut werden. „Auch wenn es in der Verbandsgemeinde Maikammer sehr vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche gibt, braucht es ein verbindendes Element zwischen den Akteuren im Jugendbereich, der Jugendpflegerin und der Verwaltung. Eine Person, die anregen, motivieren und informieren kann und nicht zuletzt einen guten Zugang zu den Jugendlichen unserer Verbandsgemeinde hat“, heißt es in der Begründung. Ziel der CDU ist es, dass eine Stelle „Jugendscout“ auf Minijobbasis ausgeschrieben und möglichst bald besetzt wird.

Erst mit Jugendpflegerin sprechen

Die Frage, ob dieser Vorschlag mit Jugendpflegerin Karin Beetz besprochen sei, musste die CDU verneinen. Fraktionssprecher Timo Glaser betonte, dass die CDU absolut zufrieden mit der Arbeit von Beetz sei. Es gehe lediglich darum, eine „noch nähere Verbindung“ zu den Jugendlichen zu schaffen.

Simone Fischer-Gora von den Grünen, die nach dem Rückzug von Ruth Rettberg in den Rat nachgerückt ist, wandte ein, dass unklar sei, wie „der ganze Prozess dahinter“ aussehen sollte. Wie etwa Themen, die an den Jugendscout herangetragen werden, auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen.

Markus Sell (SPD) störte sich daran, dass die Aufgabe als Minijob vergütet werden soll, während ähnliche Aufgaben in anderen Bereichen, beispielsweise in der Seniorenarbeit, ehrenamtlich übernommen würden.

Lothar Textor (FWG) schlug schließlich vor, zunächst mit Jugendpflegerin Beetz zu sprechen und das Thema dann im Ausschuss noch einmal aufzugreifen. Dem stimmte der Rat schließlich zu.

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