Neustadt Handball: „Nils hat ein tolles Turnier gespielt“

Nils Röller
Nils Röller

«Merzig.» Im Sommer hat Nils Röller wegen eines Nasenbeinbruches die U18-Europameisterschaft in Kroatien sausen lassen müssen. Das Jahr nahm für den Handballer der TSG Friesenheim, der ein Doppelspielrecht für den Drittligisten TSG Haßloch hat, aber doch noch ein versöhnliches Ende. Röller gewann mit der U19-Auswahl des Deutschen Handball-Bundes in Merzig den Sparkassen-Cup.

„Das Team hat die richtige Antwort auf die Niederlage im ersten Vorrundenspiel gegeben. Wir haben gemeinsam die Fehler analysiert, und die Mannschaft hat die Erkenntnisse daraus sehr schnell umgesetzt“, sagte Nationaltrainer Erik Wudtke. Nach der 22:24-Auftaktniederlage gegen Tschechien steigerte sich das deutsche Nationalteam deutlich. Gegen Finnland (29:8), die Schweiz (37:16) und Dänemark (44:26) ließ die Mannschaft ihren Gegnern keine Chance. Ähnlich lief es im Endspiel, in dem Deutschland dominierte und die Tschechen mit 41:23 überrollte. Wudtke war zufrieden mit den Auftritten seiner Talente – insbesondere mit Röllers Präsenz in Abwehr und Angriff: „Nils hat ein tolles Turnier gespielt. Man muss bedenken, dass er noch dem jüngeren Jahrgang angehört und damit über ein Jahr weniger Erfahrung verfügt.“ Auf dem Feld war davon nichts zu merken. Wenn der Friesenheimer A-Jugend-Bundesligaspieler an den Ball kam, landete dieser oft entweder im Tor oder es gab Siebenmeter. Im Endspiel gegen Tschechien traf Röller elfmal. Aber ein Nationaltrainer wäre kein Nationaltrainer, wenn er nicht die weiteren Entwicklungsschritte seiner Schützlinge und Verbesserungspotenzial im Blick hätte: „Bei Nils gilt es, im athletischen Bereich die Schwerpunkte zu setzen.“

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