Lambrecht Großübung der Feuerwehr: Auto auf Gleisen und Zug in Flammen

Teil der Übung war, eingeklemmte Insassen aus einem Auto zu befreien.
Teil der Übung war, eingeklemmte Insassen aus einem Auto zu befreien.

Ein anspruchsvolles Szenario die Feuerwehren aus dem Lambrechter Tal bei einer Großübung beschäftigt: ein Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Neustadt und Kaiserslautern.

Die angenommene Einsatzlage: Ein Auto hatte einen Zaun durchbrochen und war auf den Gleisen stehen geblieben. Eine Regionalbahn kollidierte mit dem Pkw, Fahrer und Beifahrer wurden im Wagen eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Noch dazu war durch die Kollision der Zug, der in einem Tunnelabschnitt zum Stehen gekommen war, in Brand geraten.

Laut einer Mitteilung stellten die Lage der Regionalbahn und der sich im Tunnel ausbreitende Rauch eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Frankeneck, Lambrecht, Lindenberg, Neidenfels, Weidenthal und Frankenstein dar. Demnach konnten sie den Tunnel erst betreten, nachdem ein Notfallmanager der Deutschen Bahn, die an der Großübung beteiligt war, die Strecke freigegeben hatte. Im weiteren Verlauf der Übung mussten die Einsatzkräfte den Brand am Zug lokalisieren und bekämpfen. Anschließend galt es, 31 Fahrgäste aus der Regionalbahn zu evakuieren. Parallel dazu ging es um die Versorgung verletzter Personen und die Rettung eingeklemmter Fahrzeuginsassen.

Nach Angaben der Übungsleitung standen die Zusammenarbeit der Feuerwehren, die Kommunikation mit den Bahn-Verantwortlichen, die Brandbekämpfung und die Abläufe bei einer Tunnelrettung im Mittelpunkt. Die Übungsleitung war laut Mitteilung mit dem Verlauf sehr zufrieden.

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