Neustadt Feuerwehreinsätze: Kohlenmonoxid-Alarm, Hilferufe und piepsender Rauchmelder
Am Samstag um die Mittagszeit wurde die Feuerwehr alarmiert, weil bei einem medizinischen Einsatz in der Bergsteinstraße der Kohlenmonoxid-Warner der Krankenwagenbesatzung ausgelöst hatte. Als der Löschzug Süd in dem Einfamilienhaus in Hambach ankam, versorgte der Rettungsdienst einer Mitteilung zufolge bereits die Bewohnerin. Mit Atemschutzmasken ausgestattet, durchsuchten die Feuerwehrleute das Haus nach weiteren Personen. Menschen fanden sie zwar nicht, im Kellergeschoss jedoch drei Katzen – eine von ihnen war bereits tot. Als Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt stellten die Einsatzkräfte bei der weiteren Durchsuchung eine Verpuffung an der Zentralheizung fest. Sie schalteten die Heizung ab und belüfteten das Haus – was die CO-Werte nach Angaben der Feuerwehr zügig sinken ließ.
Ein Schornsteinfeger nahm die Zentralheizung komplett außer Betrieb und erklärte das Gebäude bis zur fachgerechten Wartung für nicht bewohnbar. Die Bewohnerin wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht, die überlebenden Katzen zur Feuerwehrtierärztin. Allerdings missfiel den beiden ihre Rettung offenbar – deshalb zählen zur Einsatzbilanz auch von den Tieren verletzte Feuerwehrleute.
Einsatzkräfte machen kurzen Prozess
Auch bei einem Einsatz in der Nacht zum Sonntag zwischen 0.30 und 1.10 Uhr ging es darum, einer Frau zu helfen. Laut Mitteilung wurde die Feuerwehr zu einem Mehrparteienhaus in der Spitalbachstraße gerufen, weil die Bewohnerin einer Wohnung im ersten Obergeschoss gestürzt war und um Hilfe gerufen hatte. Eine Nachbarin, die dies gehört hatte, alarmierte die Rettungskräfte. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute Kontakt mit der gestürzten Frau aufnehmen und erfuhren, dass die Wohnungstür abgeschlossen war. Mit einem speziellen Werkzeug entfernten sie zunächst den Schließzylinder und bauten anschließend einen Ersatz ein. Der Rettungsdienst behandelte unterdessen die Bewohnerin, ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Ein Kleinalarm aus der Fröbelstraße beschäftigte die Feuerwehr schließlich am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr. Laut Mitteilung hörten die Einsatzkräfte bereits bei ihrer Ankunft einen piepsenden Rauchwarnmelder aus einem Atelier im Erdgeschoss eines Wohnhauses an der Ecke Hetzel-/Fröbelstraße. Da die Abschlusstür nur zugezogen war, konnten sie diese mit einem Türfallgleiter zügig öffnen. Wie die Feuerwehrleute im Inneren feststellten, piepste der Melder allerdings nicht wegen einer Rauchentwicklung, sondern weil die Stromversorgung zur Neige ging. „Die Einsatzkräfte machten kurzen Prozess, entfernten die Batterie und lösten somit die Ursache“, heißt es in der Mitteilung weiter.