Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Es braucht Unterstützung

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Es ist an der Zeit, dass hochwertigere Masken die Stoffvarianten verdrängen. Der Schutz darf aber keine Frage des Geldbeutels werden.

Erst waren medizinische Masken Mangelware, nun sind sie der erhoffte Schlüssel zum Erfolg. Die Alltagsbegleiter alleine werden wohl nicht helfen, die Pandemie einzudämmen. Doch sie sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Covid-19. Wenn das Virus witterungsbedingt widerstandsfähiger und in mutierter Form gefährlicher ist, braucht es einen besseren Schutz. Und dazu gehört eben eine hochwertigere, medizinische Maske.

Dabei dürfen aber all jene Menschen nicht vergessen werden, die auf besondere soziale Unterstützung angewiesen sind: Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, Menschen mit geringem Einkommen. Sie sollten ebenso wie die Risikopatienten von Bund und Land dabei unterstützt werden, vergünstigt medizinische Masken zu erhalten. Damit sie und ihre Mitmenschen sicherer durch die Pandemie kommen. Bislang hat das Land nur Hilfen für Hartz-IV-Empfänger zugesichert. Das dürfte aber nicht reichen. Eine ausgeweitete Förderung würde den Staat zwar wieder Geld kosten, wäre aber sinnvoll. Zumal ein längerer Lockdown noch teurer wäre als er schon ist.

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