Kommentar
Erst aufklären, dann bestrafen
Im Prinzip ist es nicht schwer, Biotonnen von Störstoffen freizuhalten. Früher hat das jeder gekonnt. In der Küche stand eine Schüssel, in die alles hineinkam. Das wurde dann auf den Kompost gegeben – oder in Papier eingeschlagen in den Restmüll, weil es keine braune Tonne gab. Viele Neustadter machen es genauso. Die meisten anderen wissen es – noch – nicht besser. Daran muss die Stadtentsorgung arbeiten, also weiter aufklären. Klar ist aber auch: Unbelehrbare sind allein über den Geldbeutel zu bekehren. Auch bei der Mülltrennung.
