Neustadt Drei wollen es noch einmal wissen

Placeholder-Image

In Meckenheim und Ruppertsberg wird es nach der Kommunalwahl im Mai kommenden Jahres sicher neue Bürgermeister geben, denn der Meckenheimer Heiner Dopp (FWG) und die Ruppertsbergerin Ursula Knoll (CDU) wollen aufhören. Erneut kandieren werden dagegen der Deidesheimer Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) und seine Amtskollegen Bernhard Klein (CDU) aus Forst und Josef Seckinger (CDU) aus Niederkirchen.

Nicht mehr kandidieren will die Ruppertsberger Bürgermeisterin Ursula Knoll (CDU). „Ich bin nächstes Jahr seit 15 Jahren Bürgermeisterin und habe das immer gern gemacht, aber jetzt möchte ich mich mehr um meine sechs Enkelkinder kümmern“, sagt Knoll. Sie habe den Enkeln oft sagen müssen, dass sie keine Zeit habe, weil sie Termine hätte, bedauert die engagierte Bürgermeisterin. Zudem sei sie 65 Jahre alt, das sei „ein guter Zeitpunkt, um sich zurückzuziehen und jemandem jüngeren Platz zu machen“, sagt Knoll. „Ich kandidiere nicht mehr“, kündigt der Meckenheimer Bürgermeister Heiner Dopp (FWG) an. Das diesjährige Jubiläumsjahr von Meckenheim sei ein schöner Abschluss seiner im kommenden Jahr 20-jährigen Amtszeit als Bürgermeister. Zuvor war Dopp zehn Jahre Mitglied des Gemeinderats. „30 Jahre Kommunalpolitik, das muss reichen“, sagt der 62-Jährige. Zudem wolle er einen Generationswechsel einleiten. Die Gemeinde stehe gut da und die FWG habe mit Julia Kren, die 2015/16 Pfälzische Weinkönigin war, eine gute Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters. „Ich habe mich entschieden, ich werde noch einmal kandidieren“, sagt der Niederkirchener Bürgermeister Josef Seckinger (CDU). Der 52-jährige Seckinger ist die zweite Wahlperiode im Amt. Nach weiteren fünf Jahren solle dann aber wahrscheinlich Schluss sein, kündigt Seckinger an. Die Niederkirchener CDU werde auf ihrer Liste zur Wahl zum Gemeinderat auch viele jüngere Kandidaten haben, es habe aber niemand den Wunsch geäußert als Bürgermeister zu kandidieren. Das sei aber nicht der einzige Grund, warum er noch einmal antritt, betont Seckinger. Es gebe auch Projekte, die er realisieren wolle. Seckinger nennt die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen in den Marlachwiesen. Die seien Voraussetzung dafür, dass dann der zweite Abschnitt des Baugebiets West als Lückenschluss ausgewiesen werden kann. „Wenn es nach mir geht ja“, sagt der Forster Bürgermeister Bernhard Klein (CDU). Wenn er nominiert werde, werde er noch einmal kandidieren. Der 63-Jährige ist die zweite Wahlperiode im Amt. Es gebe Projekte, die er gern noch voranbringen möchte, sagt Klein. Dies seien vor allem die weitere Sanierung des Alten Wachhäusels und der Bau eines Hotels am Ortseingang. Seit 2004 ist Manfred Dörr (CDU) Stadtbürgermeister von Deidesheim und er möchte das auch fünf Jahre weitere Jahre sein. „Es ist eine hochinteressante Aufgabe, die viel Zeit und Engagement erfordert“, sagt der 68-Jährige. Es wolle noch einige „interessante Projekte und Aufgaben erledigen“, so etwa die Realisierung von zwei neuen Baugebieten, ein Angebot zum Mehrgenerationenwohnen, die Neugestaltung der Grünanlagen und eine Verbesserung der Verkehrssituation für die Deidesheimer Bürger.

x