VG Rheinauen Waldarbeiten: Bäume müssen gefällt werden
An Straßen und Hauptwegen sowie in Teilen des Waldes in der Verbandsgemeinde Rheinauen werden in den nächsten Wochen Bäume gefällt. Während der Arbeiten sollen Absperrungen unbedingt beachtet werden.
Förster Georg Spang vom Forstamt Pfälzer Rheinauen informiert, dass das Absterben von Ahorn und Esche unvermindert weitergeht und viele Bäume den Kampf gegen Trockenheit, Pilz- und Borkenkäferbefall verloren hätten. Abgestorbene Bäume stellten eine Gefahr für Waldbesucher dar. Das Forstamt wird in den nächsten Wochen daher einen Teil der Gemeindewälder von Neuhofen, Waldsee und Otterstadt durchforsten und ausschließlich kranke und tote Eschen und Ahorne entnehmen.
Laut Spang betrifft das in Neuhofen den Bereich hinter dem Kindergarten und den Waldpark, in Waldsee überwiegend das Waldgebiet „Im Wörth“ und in Otterstadt den Angelwald und die Bannweide. Bei den Arbeiten kommen große Forstmaschinen zum Einsatz. Die Maschinen arbeiteten pfleglich und schnell, haben aber keine „Rundum-Augen“, sagt Spang. Er warnt, dass Lebensgefahr bestehe, wenn sich Waldbesucher einer Holzerntemaschine näherten. Die Bevölkerung wird deswegen gebeten, die Absperrung zur eigenen Sicherheit zu respektieren.
Die Forstmaschinen seien auf Rückegassen unterwegs, die nach der Holzernte wieder zuwachsen. Früher durfte kreuz und quer durch den Wald gefahren werden, sodass nach und nach der gesamte Boden verdichtet worden sei. Durch die Gassen werde die Befahrung auf festgelegter Linie gelenkt, informiert der Förster. Zudem erklärt er, dass es Sinn ergebe, kranke Bäume zu fällen, als Brennholz zu nutzen und den Wald durch neue Bäume zu verjüngen. Spang zufolge sollen in den Gemeinden im Revier im nächsten Frühjahr mehr als 10.000 neue Bäume gepflanzt werden. Zur ungebrochen hohen Nachfrage nach Brennholz informiert der Förster, dass Neubestellungen erst ab nächstem Herbst wieder möglich seien.