„Aktion 72“ – Hilfe für den Nachbarn Stress abbauen, Natur genießen
Fall 32: 2024 ermöglichte die Alzheimer-Gesellschaft einer Frau (73) die kostenfreie Teilnahme am zweijährigen Demenz-Präventionsprogramm. Da bereits Mutter und Schwester an Alzheimer und Demenz erkrankt waren und sie bei sich selbst erste Gedächtniseinbußen bemerkte, hatte sie Angst zu erkranken. Die Dame ist sehr dankbar, dass sie personalisierte Empfehlungen erhalten hat, um der Demenz erfolgreich entgegenzuwirken. Da Beratungsangebot erhält Mittel aus der „Aktion 72“.
Fall 33: Eine alleinerziehende Mutter ist in großer Not. Ein Kind ist kurz nach der Geburt an Krebs erkrankt und mittlerweile erblindet. Es besucht eine Kita für Sehbehinderte. Täglich kam es Problemen mit dem Fahrdienst, deshalb begleitete die Mutter diese Fahrten. Es war eine weite Strecke, das Kind war verängstigt. Deshalb zog die Familie näher an den Kindergarten. Mit Hilfe der „Aktion 72“ beteiligte sich das Caritaswerk Ludwigshafen an den Umzugskosten.
Fall 34: Schon ihr ganzes Leben lang klagt Anna, dass viele Dinge sie stressen: Beruf und Privatleben, Termine und Erledigungen, Kollegen und Familienmitglieder. Als AD(H)S-Betroffene hat sie Schwierigkeiten mit dem setzen von Prioritäten und der Reizfilterung. Lärm und Reizüberflutung kommen oft hinzu. Dies stresst dann noch mehr. Es kommt schnell zu Gegenreaktionen: lautes Schimpfen, Schreien, Kopf-, Bauchschmerzen, Erschöpfung, Denkblockaden, Tinnitus. Deshalb nimmt Anna nimmt nun regelmäßig an den Gruppentreffen von SeHT (Selbstständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen) teil, die von der „Aktion 72“ unterstützt werden. Dort lernt sie Strategien, um besser mit dem Stress umgehen zu können.
Fall 35: Frau S. (69) lebt seit 42 Jahren mit Multiple Sklerose. Sie ist dankbar für ihre beiden Kinder, die sich seit dem Tod ihres Mannes um sie kümmern. Doch die MS-bedingten Einschränkungen nehmen zu. Ihre Kinder haben wenig Zeit und Verständnis für die Krankheit. Deshalb suchte S. den Kontakt zu Gleichgesinnten in einer Selbsthilfegruppe der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Ludwigshafen, wo sie herzlich empfangen wurde. Dort fühlt sich die Seniorin sofort wohl und wurde zur Pfingstfreizeit in der Heilsbach Schönau eingeladen. Die Aussicht, mit der Gruppe in der Natur abzuschalten, bereitet ihr große Freude – eine Reise, die sie nicht mehr für möglich gehalten hätte und die unter anderem durch eine Spende der „Aktion 72“ möglich wurde.
Aktueller Spendenstand: 61.367,63 Euro.